NAK: Stammapostel Schneiders Theologieverständnis

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Schwäble
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Re: NAK: Stammapostel Schneiders Theologieverständnis

#271 Beitrag von Schwäble » 11.10.2019, 20:15

Toleranz, das wurde in meiner Kindheit im Familien/Bekanntenkreis gesagt und war mir deshalb bekannt. Habe es vorsichtshalber gegoogelt und bestätigt bekommen

Da ich aber bei der Unterschrift persönlich nicht anwesend war, kann ich das nicht beeiden

Gruß Schwäble

hans
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Re: NAK: Stammapostel Schneiders Theologieverständnis

#272 Beitrag von hans » 13.10.2019, 08:42

Empfehle folgendes Büchlein bzgl. Nazivergangenheit von Aposteln:
Die NAK in der N.S. - Zeit; von Michael König und Jürgen Marschall.

Heinrich

Re: NAK: Stammapostel Schneiders Theologieverständnis

#273 Beitrag von Heinrich » 15.10.2019, 17:09

@ Fridolin

Heinrich, wer ist JGF ? Gute Frage.

War ein Tippfehler von mir – muss heissen J.G.Rockenfelder. Einer der schlimmsten ..., die es zu der Zeit gegeben hat und eine arrogante mit Verlaub .... Kann das so sagen, war früher mal in Hessen, dem Stammgebiet der neuapostolischen ... dort.

Gruss aus dem tiefsten Süden,
Heinrich
Zuletzt geändert von Andreas Ponto am 15.10.2019, 22:09, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Bitte beruhigen und aufhören mit diesen wüsten Beschimpfungen!

Heinrich

Re: NAK: Stammapostel Schneiders Theologieverständnis

#274 Beitrag von Heinrich » 15.10.2019, 17:21

Werte(s) Schwäble.

Sie müssen und sollen nichts beeiden - die NAK war ...-durchwandert. Und ich als damals junger Mann habe mehr als einmal diese Hitler-süchtigen "Vorbilder" gefragt, ob sie denn glauben, was sie predigen. Mit den Erfolg, ich wurde der neuapostolischen Kirche verwiesen. Geht ja gar nicht, das ein gäubiges Kirchenmitglied "die Öberen" befragt und hinterfragt.

Aber so waren sie halt, diese ... und deren unwandelbaren Nachfolger, in den 1960-/1970-/1980- und bis in die 1990-Jahre.

Sehr nachdenkliche Grüße sehr weit von von den NAK-...-Hochburgen Frankfurt und Stuttgart weg, ich bin froh darüber!
Heinrich
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Grund: Bitte beruhigen und aufhören mit diesen wüsten Beschimpfungen!

fridolin
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Re: NAK: Stammapostel Schneiders Theologieverständnis

#275 Beitrag von fridolin » 15.10.2019, 18:31

@Heinrich
War ein Tippfehler von mir – muss heissen J.G.Rockenfelder. Einer der schlimmsten ..., die es zu der Zeit gegeben hat und eine arrogante mit Verlaub .... Kann das so sagen, war früher mal in Hessen, dem Stammgebiet der neuapostolischen ... dort.
Werter Heinrich, dann ist das ja geklärt. :D
Zuletzt geändert von Andreas Ponto am 15.10.2019, 22:10, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat editiert.

Johannes
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Re: NAK: Stammapostel Schneiders Theologieverständnis

#276 Beitrag von Johannes » 16.10.2019, 14:56

Heinrich hat geschrieben:
15.10.2019, 17:21
Und ich als damals junger Mann habe mehr als einmal diese Hitler-süchtigen "Vorbilder" gefragt, ob sie denn glauben, was sie predigen. Mit den Erfolg, ich wurde der neuapostolischen Kirche verwiesen.
Werter Heinrich,

also manches Mal sind Sie und Ihr Lebenslauf für mich mehr als ein Rätsel. Als junger Mann wurden Sie der Kirche verwiesen, dennoch haben Sie die Amtsleiter durchlaufen und sogar als Bezirksältester gedient. Wie war das möglich?

mfg Johannes

Heinrich

Re: NAK: Stammapostel Schneiders Theologieverständnis

#277 Beitrag von Heinrich » 16.10.2019, 15:57

Werter Johannes, mein Wesen und mein bisheriger Lebenslauf müssen für Sie kein Rätsel sein - bitte.

Der Werdegang in der damaligen Zeit war irgendwie "zeitgeschuldet", so nenne ich das mal.

Erst so gut wie rausgeworfen - und danach erinnerte sich die damalige despotische Kirchenleitung an die so strapazierte Segenslinie. Großvater BÄ, dann Bischof. Mein sehr linientreuer Vater im Bezirksamt hat nach einem Disput mit der damaligen Kirchenleitung "den Bettel hingeschmissen" und später war er - von mir gar nicht verstanden - doch wieder als Priester aktiv.

Da konnte man doch so einen wie mich nicht einfach gehen lassen. Und ich - aus heutiger Sicht ehrlich ein Idiot - habe so noch manche Jahre unbedacht in "der Segenslinie" verbracht. Bis es eines Tages mir reichte - und seitdem lebe ich mit mir selbst im Frieden.

Wie gesagt, es war aus heutiger Sicht (ich bin älter als 64 Jahre) damals ein Riesenfehler, sich von dem "Segenslinien-Bohai" doch wieder einfangen zu lassen. Aber wenn man fast so nazihaft erzogen wurde wie ich, blieb das Hirn und der Verstand, was da genau ablief, wohl desöfteren auf der Strecke. Leider.

Gruss aus dem tiefsten Süden,
uns allen eine gute Restwoche,
Heinrich

fridolin
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Re: NAK: Stammapostel Schneiders Theologieverständnis

#278 Beitrag von fridolin » 16.10.2019, 16:17

Heinrich, ich glaube jetzt verstehen wir sie besser.
Klar, als Bezirksältester ist man der "Chefsegensträger" eines Bezirkes.
Da hat man mehr Einblicke im geschehen, hinter den NAK Kulissen. :D
Auch ein Bezirksältester hat kirchliche Vorgesetzte und wenn der nicht ganz nach oben buckelt und eventuell kritisch eingestellt ist, hat dieser Amtsträger auf Dauer ziemlich schlechte Karten. Egal in welcher Amtsstufe er sich befindet. Wer dem System dient, hat sich angepasst zu bewegen. Das wird erwartet, das sind die Erwartungshaltungen des Systems. :D

Zusammengefasst in Kurzform:
Sie haben das System erlebt, teilweise in ihm gelebt, ihm auch gedient
und danach den Amtsauftrag hingeschmissen und trotz aller Anfeindungen erfolgreich überlebt und seitdem leben sie mit sich selbst im Frieden. :D
Da ist doch alles in bester Ordnung.
Die NAK ist zwischenzeitlich für sie zu einer Kirche ohne Bedeutung geworden, wie für viele andere auch. Das ist schon eine spannende Geschichte.
Könnte das so interpretiert werden :?:

Das die NAK zwischenzeitlich für viele ehemals treue zu einer Kirche ohne jegliche Bedeutung geworden, hat sie m. M. nach selber mit ihrer zurückliegenden Geschichte verursacht. Und der Trend ist wohl nicht mehr zu stoppen. :D

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