[urlex=http://www.nak-nrw.de/aktuelles/berichte/101124_vorstehertag-2010-mit-workshops/][ = > Gebietskirche Brinkmann ][/urlex] hat geschrieben:
Vorstehertag 2010 mit Workshops 24. November 2010)
Herne/Dortmund. …Zum vierten Mal hatte Bezirksapostel Armin Brinkman [
sorry] die Leiter der rund 420 Gemeinden und 32 Bezirke der Gebietskirche Nordrhein-Westfalen zu einem zentralen Vorstehertag eingeladen.
Thema Überlastung von Beauftragten … Eine Maßnahme der Kirchenleitung in diesem Punkt ist die Einführung von Kooperationsgesprächen in Form von vertraulichen Gesprächen zwischen Vorangänger und Mitarbeiter unter vier Augen… .
Ein großes Thema des Eröffnungsabends waren die Gemeindezusammenlegungen. …In Abhängigkeit zu Entfernungen zu Nachbargemeinden wird die Kirchenleitung 2011 den Status der Gemeinden in bestandssicher, nicht bestandssicher ohne bestehende Zusammenlegungsalternative sowie nicht bestandssicher mit bestehender Zusammenlegungsalternative feststellen… .
Werte Einzel- und Zusammenlegungsalterna(kt)iven, liebe Vorangänger und workshopende Kooperationäre

,
der Wirtschaftsapostel „Brinkman“

konnte als workhoppender Workshoper (Apostel im noch würdigeren Liturgiewandel) dem aufgekommenen Eindruck, dass Apostelentscheidungen am grünen Schließungstisch getroffen würden, entschlossen entgegentreten. „
Das ist nicht der Fall“, stellte der Wirtschaftsapostel klar (der Tisch ist – für Blauäugige na-türlich nakiblau

).
Des Wirtschaftsapostels Ziel ist es, blühende Gemeindelandschaften voller Seniorenresidenzen, Parkhäusern (mit Opferkasten statt Ticketautomat), Restaurants und Kindergärten zu etablieren um Fehlinvestitionen im Kirchenbau endlich nachhal(l)tig zu vermeiden. Nach all der allgemeinden Verunsicherung (veraschter Apostelglauben, vertagter Katechismus, offizielle Liturgieausstatter im Vatikan…) ist es dem Wirtschaftsapostel und seinen Kirchenstaatssekretären (Normaloaposteln) ein Anliegen, endlich wieder auch mal die Sicherheit in den Gemeinden etwas zu stärken. Dazu soll der offizielle Status zur Bestandssicherheit (auf der nach unten offenen Törnerskala) den kirchenrechtlich total unselbständigen Gemeinden mitgeteilt werden. So was törnt doch Senioren an und muttiviert diese kurz vor dem Ende der Apostelendzeit zu Opferhöchstleistungen.
Doch der Wirtschaftsapostel hat für seine liturgieerweiterten Vorsteher (die Gemeindezahl hat er im Laufe 2010 schon auf ca. 430 geschrumpft und hält sie immer noch für viel zu hoch) nicht ausschließlich nur den Dauerbrenner (Opfer/Standortschließungen) sondern auch noch „verschiedene Themen“. U. v. a. sah sich Wirtschaftsapostel „
Brinkman“

genötigt, seinen Amtskörpern zu erläutern, „
warum Vorsteher nicht auf Zeit beauftragt werden“, obwohl sich das Werk der Apostel immer nur temporär verstanden haben will. Als Manager musste der Wirtschaftsapostel seinen Unterkirchenstaatssekretären sogar noch erklären, was es mit dem Unterschied zwischen Textwort- und Bibellesungen als liturgisch hoch angereicherte Elemente in Apostelfestgottesdiensten auf sich hat (

). Sogar warum der neue Katechismus (der neue Apostelglauben) notwendig ist, scheinen die Vorstehers nicht genügend selbstbildgerecht glauben gewusst zu haben.
Und so drehten sich die Workshops des Wirtschaftsapostels denn auch um Themen wie: „
Coaching für Führungskräfte“, „
Ökumene vor Ort“ (z. B. in Festgottesdiensten), „
Äußere Mission“, „
Innere Mission“, „
Leitbild für die Gemeinde“ (Apostelselbstbild), „
Führen von Kooperationsgesprächen“, „
Katechismus“, „
Glaubensartikel“, „
Liturgie“ und „
Gemeindezusammenlegungen“. Vom weltlichen Tagungsambiente her hat der Wirtschaftsapostel vielleicht gar den Vorstehertag mit dem Unternehmertag verwechselt.
Im brinkmännischen Zeitalter des
“Dispensnaktionalismus“ ist gemäß im Ratschlussplan der heilsnotwendigen Heilsgeschichte der heilsvermittelnden „
Heilsnakler“ mittlerweile das Ende der Apostelendzeit angebrochen (Sepers - dispensiert; Blankenese - dispensiert; demnächst 200 NaK-NRW-Gemeinden - dispensiert...) .
Es ist schon faszinierend mitglaubenszuerleben zu dürfen, wie die Apostel durch Kirchenschließungen am Fließband Kasse machen und die Geschwister sich lammfromm zur Schlachtbank verführen lassen. Na-türlich knirscht das auch im Gebälk der Hierarchie und braucht intelligente Verneblungsstrategien, damit nicht plötzlich Apostel ihre eingebrockte Suppe selber auszulöffeln haben. Mit
Sündenbockverschickung haben Apostel Routine. Wie die neuapostolische Verantwortung tatsächlich geregelt ist, zeigt z. B. der aktuelle Blick auf den kirchenrechtlich in absoluter Unselbständigkeit gehaltenen NaK-Unterbezirk
(Velbert) : Der Bezirk Velbert ist rechtlich unselbständiger Teil der Neuapostolischen Gebietskirche NRW und besteht aus 17 unselbständigen Gemeinden mit ca. 3000 kirchenrechtlich selbstbildgerecht unselbständigen Mitgliedern. Ist diese Konstellation der konsekrisierenden Konsekretäre „
der Lichtblick im Advent“ – oder eher der glaubenskommerzielle Geistesblitz im Apostel?
Der unselbständige Unterbezirk Velbert berichtet von einem Konfi-Workshop 2010:
(„Die Amtsgaben – Das Apostelamt“) mit den streng dispensnaktionalistisch nachfolgenden Apostelelementen:
- - Die Apostel der Urkirche
- Wiedererweckung des Apostelamtes 1832
- Das Apostelamt in der heutigen Zeit
- Die Aussagen zum Apostelamt in den Glaubens- und Sonderartikeln
- Das Stammapostelamt
Dass im zugehörigen Kindergottesdienst sich die „Wiederkäuerpredigt“ dann auch noch um:
(„Mit Gott über Mauern springen“) drehte, zeigt wie abgedroschene Ideen im Permanentadvent als zeitgemäßes Wort na-amtlich routiniert reanimiert (reglaubenskultiviert) werden können.
Sabbat shalom